Irgendwo in einem Land gar nicht weit weg von hier und zu einer Zeit gar nicht fern von unserer: Es herrscht Hungersnot, die Leute kämpfen ums Essen, denn es ist nicht genug für alle da. Dann kommt jemand und verspricht Recht und Ordnung und Essen für alle.
Und er sorgt für Recht und Ordnung und Essen für alle. Er erlässt ein Gesetz, das verbietet mehr als zwei Kinder zu bekommen. Dieses Bevölkerungsgesetz soll verhindern, dass mehr Menschen geboren werden als ernährt werden können. Eine gute Sache, oder?
Das Bevölkerungsgesetz verbietet einer Frau mehr als zwei Kinder zu bekommen. Damit das Gesetz eingehalten wird, wird die Frau nach der Geburt des zweiten Kindes operiert, so dass sie keine weiteren Kinder mehr bekommen kann.
Wenn sie dennoch schwanger wird, ist sie gezwungen, dass ungeborene Baby abtreiben zu lassen. Dritten Kindern und ihren Eltern droht die Todesstrafe. Trotz all dieser Maßnahmen gibt es dritte Kinder, die so genannten ›Schattenkinder‹.
Die Bevölkerungspolizei sorgt dafür, dass das Bevölkerungsgesetz eingehalten wird. Sie ist überall - sichtbar und unsichtbar.
Wenn man etwas zu verbergen hat, sollte man Fremden gegenüber äußerst misstrauisch sein, denn man kann nie wissen. Die Bevölkerungspolizei rekrutiert ihre Spitzel überall, sogar unter den Schattenkindern.
»Atemlos und beklommen liest man den packenden Roman zu Ende. Die Weltweiten Bevölkerungsstatistiken sollte man danach lieber nicht so genau studieren.«
Süddeutsche Zeitung
»Die Schattenkinder-Reihe hat Klasse, ohne Zweifel, weil sie neben der Oberflächenspannung Humanität und Menschenrechte auf eine heute selten gewordene Art andenkt. Mindestens zehn Bände bitte.«
Bulletin Jugend & Literatur
Überleben der Schattenkinder
Verstecken: Den ganzen Tag vorm Computer hängen, keine Schule, keine Hausaufgaben. Das ist das Schöne im Leben von Schattenkindern. Aber das war’s auch schon.
Keine Freunde, nicht nach draußen gehen, kein Sport, nicht ans Fenster treten, möglichst keine Fremden ins Haus lassen. Und was ist, wenn die Eltern irgendwann mal nicht mehr da sind?
Falsche Identität: Wo ein Bedarf ist, entsteht über kurz oder lang auch ein Markt. Namen, Pässe und die Geschichte verstorbener legaler Kinder ermöglichen Schattenkindern aus ihrem Versteck herauszukommen und mit neuer Identität ein (fast) normales Leben zu führen.
Aber Vorsicht, den Vermittlern von falschen Identitäten ist nicht immer zu trauen. Und die neue Identität kappt jegliche Verbindung zum alten Leben, zu den Eltern, den Geschwistern. Und wehe man macht etwas falsch, vergisst seinen neuen Namen oder mit wem man in der Grundschule befreundet war …
Spitzel: Wenn man als Schattenkind entdeckt wird, bleiben einem eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder man kooperiert mit der Bevölkerungspolizei oder man stirbt. Als Spitzel wird man dann gezwungen andere Schattenkinder zu verraten.
» Interview mit Margaret Peterson Haddix zur Schattenkinder-Serie lesen
Und er sorgt für Recht und Ordnung und Essen für alle. Er erlässt ein Gesetz, das verbietet mehr als zwei Kinder zu bekommen. Dieses Bevölkerungsgesetz soll verhindern, dass mehr Menschen geboren werden als ernährt werden können. Eine gute Sache, oder?
Das Bevölkerungsgesetz verbietet einer Frau mehr als zwei Kinder zu bekommen. Damit das Gesetz eingehalten wird, wird die Frau nach der Geburt des zweiten Kindes operiert, so dass sie keine weiteren Kinder mehr bekommen kann.
Wenn sie dennoch schwanger wird, ist sie gezwungen, dass ungeborene Baby abtreiben zu lassen. Dritten Kindern und ihren Eltern droht die Todesstrafe. Trotz all dieser Maßnahmen gibt es dritte Kinder, die so genannten ›Schattenkinder‹.
Die Bevölkerungspolizei sorgt dafür, dass das Bevölkerungsgesetz eingehalten wird. Sie ist überall - sichtbar und unsichtbar.
Wenn man etwas zu verbergen hat, sollte man Fremden gegenüber äußerst misstrauisch sein, denn man kann nie wissen. Die Bevölkerungspolizei rekrutiert ihre Spitzel überall, sogar unter den Schattenkindern.
»Atemlos und beklommen liest man den packenden Roman zu Ende. Die Weltweiten Bevölkerungsstatistiken sollte man danach lieber nicht so genau studieren.«
Süddeutsche Zeitung
»Die Schattenkinder-Reihe hat Klasse, ohne Zweifel, weil sie neben der Oberflächenspannung Humanität und Menschenrechte auf eine heute selten gewordene Art andenkt. Mindestens zehn Bände bitte.«
Bulletin Jugend & Literatur
Überleben der Schattenkinder
Verstecken: Den ganzen Tag vorm Computer hängen, keine Schule, keine Hausaufgaben. Das ist das Schöne im Leben von Schattenkindern. Aber das war’s auch schon.
Keine Freunde, nicht nach draußen gehen, kein Sport, nicht ans Fenster treten, möglichst keine Fremden ins Haus lassen. Und was ist, wenn die Eltern irgendwann mal nicht mehr da sind?
Falsche Identität: Wo ein Bedarf ist, entsteht über kurz oder lang auch ein Markt. Namen, Pässe und die Geschichte verstorbener legaler Kinder ermöglichen Schattenkindern aus ihrem Versteck herauszukommen und mit neuer Identität ein (fast) normales Leben zu führen.
Aber Vorsicht, den Vermittlern von falschen Identitäten ist nicht immer zu trauen. Und die neue Identität kappt jegliche Verbindung zum alten Leben, zu den Eltern, den Geschwistern. Und wehe man macht etwas falsch, vergisst seinen neuen Namen oder mit wem man in der Grundschule befreundet war …
Spitzel: Wenn man als Schattenkind entdeckt wird, bleiben einem eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder man kooperiert mit der Bevölkerungspolizei oder man stirbt. Als Spitzel wird man dann gezwungen andere Schattenkinder zu verraten.
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